Neugier kennt bei uns keine Grenzen – weder zwischen Themen noch Disziplinen. Unser Institut steht für Forschung, die fachübergreifend arbeitet. Nur durch Zusammenarbeit über Grenzen hinweg lassen sich die komplexen Herausforderungen unserer Zeit verstehen und lösen. Internationale Kooperationen prägen unsere Arbeit. Gemeinsam mit Partnerinstitutionen aus Tokyo, Tsukuba, Trnava und Berlin pflegen wir einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, der Forschung und Gesellschaft gleichermaßen bereichert.
In unseren Lehrveranstaltungen sammeln Studierende früh Erfahrungen mit aktuellen Methoden der Forschung. Dadurch entstehen wertvolle Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Theorie und technischer Anwendung.
Koordinationschemie: zwischen Tradition und Alltag
Die Grundlage unserer Arbeit bildet die Koordinationschemie – ein traditionsreiches Fach mit weitreichender Bedeutung für Alltag und Industrie. Von Katalysatoren wie im Ziegler-Natta-Prozess über farbintensive Pigmente wie Berliner Blau bis hin zu biologisch wichtigen Komplexen wie Hämen, die den Sauerstofftransport im Körper ermöglichen. Die Vielfalt der Koordinationsverbindungen ist für uns nicht nur Forschungsgegenstand, sondern zugleich Antrieb und Inspiration. Unsere Projekte reichen vom Design molekularer Schalter bis hin zur Speicherung von Wasserstoff als Energieträger. So verbinden wir Grundlagenforschung mit anwendungsnahen Ansätzen – und gewinnen neue Perspektiven zwischen Chemie, Physik und Materialwissenschaft.
Chemische Institute am Standort
Wir sind eines von sechs spezialisierten chemischen Instituten der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Wir setzen auf gemeinsam genutzte Ressourcen, besonders bei der Forschungsinfrastruktur, sowie fach- und institutsübergreifende Zusammenarbeit.